Wer an Telefonmarketing denkt, ist oft gelenkt von eigenen und leider meist negativen Erfahrungen. Anrufe
aus Callcentern, bei denen Agenten penetrant versuchen, ihre Produkte an den Mann zu bringen oder
dubiose Umfragen, in denen Datenschutz eher klein geschrieben wird. Gutes Telefonmarketing geht
definitiv anders – heben Sie sich von dem Milieu zwielichtiger Anrufer ab und zeigen Sie Authentizität.
Zusammen mit einer guten Prise Transparenz, Fachkundigkeit und dem richtigen Ton ist Telefonmarketing
auch heute noch eine sehr erfolgreiche Methode – ob im B2B- oder B2C-Segment. Die folgenden drei
Hinweise werden Ihnen helfen, Ihre Professionalität ins rechte Licht zu rücken und die Neugier potenzieller
Kunden auf Ihr Produkt zu wecken.

1. Interessen kennen und bedienen

An dieser Stelle legen wir die Karten auf den Tisch. Anrufe von Call Agents oder Telefoninterviewern zerren
an unseren Nerven, weil wir momentan keinen Bedarf haben, die Anbieter nicht kennen und das Vertrauen
schlichtweg fehlt. Ähnlich verhält es sich auch im B2B-Marketing. Ihr Ansprechpartner ist vielleicht gerade
auf dem Sprung in den nächsten Termin und kann die Vorteile Ihres Angebots in der Kürze der Zeit nicht
einschätzen. Hier können Sie sich von unangenehmen Anrufern unterscheiden, indem Sie bereits vorab
Zeit in die Recherche der Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe investiert haben. Potenzielle Kunden werden Ihnen
aufmerksam zuhören, wenn sie merken, dass Sie sich in der Branche auskennen und wertvollen Input
liefern. Zeigen Sie, dass Telefonakquise heute weniger einem Verkaufsgespräch ähnelt, sondern einmalige
Impulse für branchenspezifische Hürden geben kann.

2. Dran bleiben – an Kunden und Telefon

Wer Telefonakquise betreibt, weiß, wie wichtig es ist, am Ball zu bleiben. Meist reicht ein Kontakt allein
nicht aus, um erfolgreiche Geschäftsabschlüsse verzeichnen zu können. Planen Sie besser langfristig, in
welchen Intervallen Sie Ihre Ansprechpartner und potenziellen Kunden anrufen. Für Abwechslung in der
Akquise sorgen beispielsweise E-Mails oder Postwürfe, mit denen Sie auf sich aufmerksam machen. Ein
weiterer Vorteil der Nutzung verschiedener Akquise-Wege ist, dass sie Ihnen den Einstieg in ein künftiges
Gespräch erleichtern. Die langfristige Planung Ihrer Neukundenkontakte zahlt sich übrigens doppelt aus:
Sie werben mit Ihrem Firmennamen, machen ihn dadurch bekannter und bauen Vertrauen auf. Gleichzeitig
halten sich Umsatz-Sorgen fern, indem Sie genügend Kunden in petto haben, die vor einem
Vertragsabschluss stehen.

3. Zeigen Sie Herzblut

Wie finden Sie eigentlich Ihr eigenes Angebot? Machen Sie den Selbsttest und versetzen Sie sich in die
Rolle Ihres potenziellen Kunden. Fragen Sie sich, was ein Verkäufer mitbringen müsste, um Ihr
persönliches Interesse zu wecken. Der Schlüssel zum Erfolg lautet in den meisten Fällen „Leidenschaft“.
Wenn Sie als Marketing-Mitarbeiter von Ihrem eigenen Geschäft von ganzem Herzen überzeugt sind,
können Sie diese Emotionen auch Ihrem Gegenüber besser vermitteln und ihn dafür begeistern. Mögliche
Einwände Ihres Ansprechpartners werden so meist gegenstandslos. Um auf Kundeneinwände optimal reagieren zu können, sollten Sie über einige Strategien informiert sein.